Am 1. April erschien beim Centre for Cyber Security Belgium (CCB) eine auffällige Nachricht: Ab 2026 wird ein obligatorischer Cyber-Führerschein erforderlich sein, um weiterhin Zugang zum Internet zu haben.
Die Nachricht schien unglaublich absurd und so war sie auch gemeint. Es ging um einen 1. April-Witz der Sie erst zum Lachen und dann zum Nachdenken bringt.
🧠 Lächeln, und dann... denken Sie über etwas Ernstes nach
Den Cyber-Führerschein gibt es nicht, aber die Idee, dass wir alle besser mit den digitalen Gefahren umgehen müssen? Daran ist etwas dran. Jedes Jahr werden Tausende von Belgiern Opfer von Phishing, Malware oder Online-Betrug. Und viele Menschen wissen immer noch nicht, wie sie sich online schützen können.
Wöchentliche Sensibilisierung im April
Daher wird Safeonweb.be Ihnen im April dabei helfen, die häufigsten Betrügereien zu entlarven, die über das Internet, SMS oder Telefon verbreitet werden.
🔎 Phishing, Quishing, Smishing, Vishing - das scheinen verrückte Wörter zu sein, aber dahinter verbergen sich echte Versuche, Ihre persönlichen Daten oder Ihr Geld zu stehlen. Lassen Sie sich nicht täuschen.
Welche Arten von Phishing gibt es?
- Phishing (per E-Mail) : Betrüger versenden gefälschte E-Mails, die wie Nachrichten von echten Unternehmen aussehen, z. B. von Ihrer Bank oder einem Webshop. In diesen E-Mails werden Sie aufgefordert, persönliche Daten preiszugeben oder auf einen Link zu einer gefälschten Website zu klicken.
- Beim Smishing (per Textnachricht) versenden Betrüger irreführende Textnachrichten. Sie geben vor, von einer vertrauenswürdigen Organisation zu sein und versuchen, Sie dazu zu bringen, auf einen gefährlichen Link zu klicken oder persönliche Informationen weiterzugeben.
- Quishing (über QR-Code): Dabei verwenden Betrüger QR-Codes, um Sie auf eine gefälschte Website zu locken. Sie kleben gefälschte QR-Codes auf Plakate, Kassenautomaten oder Speisekarten. Vergewissern Sie sich immer, dass nicht ein Aufkleber über einen offiziellen Code geklebt wurde!
- Beim Vishing (per Telefon) rufen Betrüger bei Ihnen an und geben sich als Mitarbeiter Ihrer Bank oder einer anderen vertrauenswürdigen Stelle aus. Sie versuchen, Sie davon zu überzeugen, vertrauliche Informationen preiszugeben oder Geld zu überweisen.
Was können Sie tun?
✅ Bleiben Sie diesen Monat jede Woche über unsere Social Media-Kanäle auf dem Laufenden, um zu erfahren, wie Sie diese Betrügereien erkennen und vermeiden können.
✅ Machen Sie selbst den Test über die Schulungsmodule auf https://surfenohnerisiko.safeonweb.be/
✅ Sprechen Sie darüber. Teilen Sie diese Informationen mit Ihren Freunden und Ihrer Familie - insbesondere mit denjenigen, die online besonders gefährdet sind.
✅ Sie wachsam gegenüber unerwünschten E-Mails, Textnachrichten oder Anrufen.
✅ Geben Sie niemals persönliche oder finanzielle Informationen preis, wenn Sie der Nachricht nicht vertrauen.
✅ Überprüfen Sie die Echtheit der Nachrichten, indem Sie die Organisation direkt über die offiziellen Kanäle kontaktieren.
✅ Klicken Sie nicht auf Links oder scannen Sie keine QR-Codes aus unbekannten oder verdächtigen Quellen.
✅ Klicken Sie nicht auf einen Link in einer verdächtigen Nachricht, öffnen Sie keine Anhänge und laden Sie keine Apps herunter.
✅ Leiten Sie verdächtige E-Mails an suspekt@safeonweb.be weiter.
✅ Sie können verdächtige Textnachrichten auch weiterleiten. Machen Sie dazu einfach einen Screenshot und senden Sie ihn an verdacht@safeonweb.be. Der Inhalt Ihrer Benachrichtigung wird dann automatisch verarbeitet.
Was tun im Falle von Betrug?
- Ab dem Moment, in dem Sie Geld verloren haben oder erpresst werden, raten wir Ihnen, eine Anzeige bei der Polizei zu erstatten. Sie können eine Anzeige bei der örtlichen Polizei Ihres Wohnorts erstatten.
- Kontaktieren Sie Ihre Bank und/oder Card Stop unter 078 170 170 wenn Sie Bankdaten weitergegeben haben, wenn Geld von Ihrem Bankkonto verschwindet oder wenn Sie einem Betrüger Geld überwiesen haben. Auf diese Weise können eventuelle betrügerischen Transaktionen blockiert werden.
- Ändern Sie sofort Ihre Passwörter und überprüfen Sie Ihre Konten auf verdächtige Transaktionen.

