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[email protected] oder [email protected] ist eine E-Mail-Adresse des Zentrums für Cybersicherheit Belgien (ZCB).

Der Zweck von [email protected] ist einfach: Wir fordern alle Internetnutzer dazu auf, uns zu benachrichtigen, wenn sie eine verdächtige Mail, eine sogenannte Phishing-Mail, erhalten, indem sie diese einfach an [email protected] weiterleiten. Wir überprüfen die Links und Anhänge der an uns weitergeleiteten Mails. Dies geschieht vollautomatisch. Verdächtige Links werden gesperrt. So werden auch weniger aufmerksame Internetnutzer, die auf den Link geklickt haben, geschützt.

Fragen und Antworten

Ich leite viele Mails an [email protected] weiter, doch was passiert mit ihnen?

Jeden Tag erhalten wir Tausende verdächtige Mails. Im Jahr 2022 wurden 6.000.000 Mails an [email protected] weitergeleitet. Die verdächtigen URLs in diesen E-Mails werden an Google Safe Browsing und Microsoft SmartScreen weitergeleitet. Die Browser nutzen diese Informationen, um Besucher vor bösartigen Websites zu warnen.

 

Kann ich verdächtige Textnachrichten auch weiterleiten?

Verdächtige Textnachrichten können auch weitergeleitet werden.  Sie brauchen nur einen Screenshot zu machen und ihn weiterzuleiten.  Unsere Technologie kann die Links in diesen Bildern erkennen.  Wenn die Links auf bösartige Webseiten verweisen, können wir diese Seiten sperren lassen.

 

Ich erhalte keine persönliche Antwort, wenn ich eine Nachricht weiterleite. Ist das normal?


Sie werden in der Tat keine persönliche Antwort erhalten. Wir antworten nicht, wenn Ihre weitergeleitete Nachricht eine Phishing-Nachricht war. Wenn Sie eine verdächtige Nachricht an [email protected] weiterleiten, antworten wir mit einer Empfangsbestätigung. Dies ist eine automatische Antwort, die bestätigt, dass wir Ihre Nachricht korrekt erhalten haben und erklärt, was wir mit ihr tun werden. Weitergeleitete Nachrichten an [email protected] ermöglichen es uns, gefälschte URLs in der Nachricht zu blockieren, damit weniger aufmerksame Internetnutzer nicht in die Falle tappen.  Wenn Sie Zweifel an der Echtheit der Nachricht haben, ist es wahrscheinlich, dass es sich tatsächlich um eine Phishing-Nachricht handelt. Wenn Sie glauben, dass die Nachricht echt sein könnte, rufen Sie den Absender an, um weitere Informationen zu erhalten. Rufen Sie nicht die in der Nachricht genannten Nummern an, wenn Sie Zweifel haben, sondern suchen Sie selbst nach der richtigen Nummer. 

 

Ich leite viele Mails an [email protected] weiter, doch ich erhalte immer noch Phishing-Mails. Wie kann das sein?

Wenn Sie eine verdächtige Mail weiterleiten, helfen Sie damit vor allem den anderen weniger aufmerksamen Internetnutzern. Wenn diese bei einer Mail keinen Verdacht schöpfen und auf den Link klicken, lässt sich die verdächtige Website nicht erreichen.

Um die Zahl der ärgerlichen Phishing-Mails selbst zu reduzieren, finden Sie unsere Tipps unter:

https://safeonweb.be/de/ich-erhalte-viele-spam-und-phishing-mails-meiner-mailbox

 

Ich kann keine Mails an [email protected] weiterleiten.  Wie kann das sein?

Es kommt häufig vor, dass die E-Mail-Adresse einen Fehler enthält. Überprüfen Sie die Rechtschreibung, dann könnte es funktionieren.

 

Ich erhalte manchmal die Meldung, dass meine Mail nicht an [email protected] gesendet werden kann. Wie kommt das?

Gelegentlich gibt es Probleme bei der Weiterleitung von Mails. Es kann vorkommen, dass Ihre Mailbox Sie für jemanden hält, der selbst Spam- oder Phishing-Mails versendet.  Dies ist der Fall, wenn die Mail, die Sie weiterleiten wollen, bereits als Phishing-Mail bekannt ist.

 

Wann soll ich solche Mails weiterleiten?

Verdächtige Mails sollten so schnell wie möglich weitergeleitet werden. Je schneller wir eingreifen, desto weniger Opfer wird es geben.

 

Bin ich in Gefahr, wenn ich eine Mail weiterleite?

Sie sind nicht gefährdet, wenn Sie eine verdächtige Mail weiterleiten. Seien Sie jedoch vorsichtig und klicken Sie nicht versehentlich auf einen Link oder Anhang in einer verdächtigen Mail. Das ZCB haftet nicht für irrtümliche Handlungen des Nutzers.

 

* Datenschutz

Das ZCB gewährleistet als nationale Behörde für Cybersicherheit in Belgien die Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen in den Bereichen des Schutzes personenbezogener Daten und der elektronischen Kommunikation. Fragen hierzu können an folgende E-Mail-Adresse gerichtet werden: [email protected]

 

Allgemeine Informationen: BePhish


Wir bewegen uns in einer zunehmend digitalen Welt. Eine sichere und zuverlässige Online-Kommunikation ist für unser wirtschaftliches und soziales Leben von entscheidender Bedeutung. Phishing ist eine weit verbreitete Bedrohung im Internet. Cyberkriminelle werden bei ihren Versuchen, die Menschen zu täuschen, immer kreativer: Sie versenden gefälschte Nachrichten, die so echt aussehen, dass Sie den Anhang öffnen; sie versprechen eine hohe Belohnung, wenn Sie an einer Umfrage teilnehmen und Ihre Kontaktdaten hinterlassen; sie bedrohen Sie, wenn Sie nicht antworten, und schließlich nutzen sie immer mehr Kanäle (E-Mail, WhatsApp, Messenger usw.).

BePhish ist ein Projekt des Zentrums für Cybersicherheit Belgien (CCB) und seiner operativen Komponente (CERT). Mithilfe der E-Mail-Adresse [email protected] ruft das CCB alle Internetnutzer dazu auf, verdächtige Nachrichten an das CCB weiterzuleiten. Die Links und Anhänge werden automatisch analysiert und, wenn sie sich als bösartig erweisen, zur Blockierung in den Browsern weitergeleitet.

BePhish Design

Es stehen vier E-Mail-Adressen zur Verfügung.


Diese E-Mail-Adressen können von Internetnutzern verwendet werden, um verdächtige Nachrichten weiterzuleiten. Anhänge und Links werden aus verdächtigen Nachrichten extrahiert. URLs werden auch aus Screenshots extrahiert. Die URLs und Anhänge werden dann automatisch analysiert. Im Falle von Anhängen erfolgt die Analyse mithilfe einer Sandbox-Umgebung (Sandkasten). Wenn die Analyse ergibt, dass eine URL bösartig ist, wird sie an Google Safe Browsing und Microsoft Smartscreen weitergeleitet. Diese beiden Listen mit bösartigen Websites werden von den meisten Browsern verwendet, um eine Warnung auf Browserebene zu geben. So werden die Internetnutzer gewarnt, wenn sie auf einen bösartigen Link geklickt haben.

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