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Ich werde erpresst: Sextortion

Erhalten Sie eine Nachricht, in der Sie von jemandem erpresst werden, der behauptet, sexuell anzügliche Bilder von Ihnen zu besitzen? Dann sind Sie wahrscheinlich das Opfer von Sextortion. 

Was ist Sextortion? 

Sextortion ist eine Form von Erpressung, bei der die Erpresser drohen, sexuell anzügliche Bilder des Betroffenen zu verbreiten, wenn diese kein Lösegeld bezahlen. Der Erpresser behauptet beispielsweise, dass er im Internet ein altes Passwort gefunden habe, mit dem er Zugriff zu Bildern mit sexuellen Handlungen des Betroffenen habe. Danach verlangt der Erpresser die Zahlung eines Betrags. Es ist höchst unwahrscheinlich, dass der Erpresser wirklich derartige Aufnahmen besitzt. 

Lesen Sie weiter unter der Abbildung. 

E-mail sextortion
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Sie haben selbst solch eine Nachricht erhalten? Keine Panik. 

  • Haben Sie keine Webcam auf Ihrem Computer oder ist diese abgedeckt, blufft der Erpresser einfach! Er oder sie kann überhaupt keine Bilder von Ihnen haben. 
  • Wenn Sie keine Beilagen geöffnet haben oder auf keinen Link in der E-Mail geklickt haben, schätzen wir die Wahrscheinlichkeit eines Schadens sehr gering ein. 
  • Markieren Sie die Nachricht als SPAM oder unerwünscht. 
  • Leiten Sie die E-Mail an [email protected] weiter, damit sie mit Hilfe von verschiedenen Tools analysiert werden kann, die dafür sorgen, dass schädliche Links oder Beilagen erkannt und gesperrt werden. 
  • Gehen Sie nicht auf die Forderung ein, ein Lösegeld zu zahlen, und erstatten Sie Anzeige bei der Polizei. 
  • Löschen Sie die E-Mail. 

Sie haben eine Nachricht behalten und darauf reagiert. Was nun? 

  • Wenn Sie auf Links geklickt oder Beilagen heruntergeladen haben, lassen Sie auf allen Geräten, die mit Ihrem Netz verbunden sind, ein Virenscanner laufen. 
  • Danach empfehlen wir Ihnen, die Passwörter aller Accounts durch ein starkes Passwort zu ersetzen, das für jeden Account unterschiedlich ist. Lesen Sie alle Tipps über die Verwendung von Passwörtern.  
  • Erstatten Sie Anzeige bei der Polizei. 
  • Markieren Sie die Nachricht als SPAM oder unerwünscht. 
  • Leiten Sie die E-Mail an [email protected] weiter, damit sie mit Hilfe von verschiedenen Tools analysiert werden kann, die dafür sorgen, dass schädliche Links oder Beilagen erkannt und gesperrt werden. 

Seien Sie den Cyberkriminellen immer und überall einen Schritt voraus 

Quelle: cert.be 

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