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Seien Sie wachsam gegenüber verdächtigen Anrufen und SMS

Das Zentrum für Cybersicherheit Belgien hat im Darkweb eine unbestätigte Nachricht abgefangen, in der jemand behauptet, über Telefonnummern älterer Menschen in Belgien zu verfügen. Derzeit ist nicht bestätigt, ob diese Daten echt sind, woher sie stammen oder wie viele Menschen möglicherweise betroffen sind. Solche Nachrichten tauchen immer wieder auf und zeigen, dass insbesondere ältere Menschen von Online-Betrügern ins Visier genommen werden.

Seien Sie daher besonders wachsam gegenüber Telefonbetrug und Smishing. Betrüger können sich als Ihre Bank, eine Behörde, die Polizei, ein Telekommunikationsunternehmen, eine Krankenkasse oder ein Familienmitglied ausgeben. Oft versuchen sie, Sie unter Druck zu setzen, damit Sie schnell reagieren.

Wer sollte besonders aufpassen?

Jeder kann einen verdächtigen Anruf oder eine verdächtige SMS erhalten. Diese Warnung ist besonders wichtig für:

  • ältere Menschen;
  • Familienangehörige, pflegende Angehörige und Pflegekräfte;
  • Menschen, die älteren Familienangehörigen bei Bankangelegenheiten, Verwaltungsaufgaben oder der Nutzung digitaler Geräte helfen;
  • alle, die unerwartet mit einer dringenden Angelegenheit angerufen werden.

Wie gehen Betrüger vor?

Betrüger versuchen, Vertrauen zu gewinnen oder Druck auszuüben. Sie behaupten zum Beispiel, dass:

  • eine verdächtige Zahlung auf Ihrem Konto eingegangen ist;
  • Ihre Bankkarte oder Ihr Konto gesperrt wird;
  • Sie dringend Geld überweisen müssen;
  • Ihr Computer oder Ihr Telefon infiziert ist;
  • Sie ein Problem mit Ihrer Krankenkasse, Versicherung oder Behörde haben;
  • ein Familienmitglied dringend Hilfe benötigt;
  • Sie einen Code angeben müssen, um etwas zu „bestätigen“ oder „zu sichern“.

Seriöse Organisationen fragen niemals nach PIN-Codes oder Geheimcodes, auch nicht am Telefon.

Erfahren Sie mehr über Telefonbetrug.

Was können Sie tun?

  • Rufen Sie selbst die offizielle Nummer Ihrer Bank, des Unternehmens oder der Organisation an.
  • Leiten Sie verdächtige Nachrichten an verdacht@safeonweb.be weiter und löschen Sie sie anschließend.

Sprechen Sie mit anderen darüber

Diese Warnung ist besonders wichtig für ältere Menschen und ihr Umfeld. Sprechen Sie mit Eltern, Großeltern, Nachbarn oder Menschen, die mit digitalem Betrug weniger vertraut sind.

Eine einfache Vereinbarung kann helfen: Geben Sie niemals Codes per Telefon oder SMS weiter, auch wenn es dringend erscheint.

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